Ein gesünderer Mensch ist ein verlorener Patient: Auch wenn dieser Satz "komisch" vorkäme, ist es eine Tatsache, dass eine sehr große Lobby von kranken Menschen profitiert. Das könnte eine der Erklärungen sein, warum die bedeutungsvollen Wirkungsweisen von D3 in unseren gesamten Stoffwechsel und insbesondere in unserem Immunsystem seit der pränatalen Entwicklung bis ins hohe Alter verborgen bleiben, während die Angst vor D3 weiterverbreitet wird.
Die klassische Idee über D3 berücksichtig nur die skelettale Funktion, nämlich: gegen Rachitis und eventuell gegen Osteoporose. Diese skelettale Funktion verursacht bei vielen Menschen die Angst vor einer Hyperkalzämie (= Kalzium-Metastasierung oder Kalzium-Malignität), nämlich D3-Toxizität und erschreckt viele Menschen.
Bedauerlicherweise wird nicht erklärt (1) ab wann das Risiko an einer Hyperkalzämie entstehen könnte und (2) gar nicht über die "nicht skelettalen Funktionen" von D3. Seit Jahren wurde wissenschaftlich untermauert, dass D3 ca. 12% unserer Gene moduliert. Das allein hilft uns zu verstehen, dass es unerlässliche, vitale und hoch wichtige Funktionen in unserem Leben ausübt.
Inhalte
- Die Evolutionsgeschichte von D3: von einzelligen Wesen bis zu der heutigen menschlichen Komplexität.
- Vitamin D3 versus Hormon D3? Wo liegt der Unterschied?
- D2 versus D3: was braucht unsere Körper?
- Die Sonne als Gottesfigur in Ägypten und in der griechischen Mythologie versus aktuelle Meinung
- Was für einen Sonnenschutzfaktor benötigen wir?
- Wie sollen wir aber (mehr) D3 in unserem Körper erzeugen?
- Ist eine Supplementierung empfehlenswert oder gar erforderlich?
- D3 in der Prävention und der Behandlung von Krebs
- D3 und die Bedeutung der Cathelicidine und ß-Defensine
- D3-Mangel versus Gedächtnisstörungen bis hin zum Alzheimer
Dozent
Prof. Dr. Nelson Annunciato arbeitete nach seinem Studium 6 Jahre lang als Assistent an der Universität in Sao Paulo (Spezialfach Biomedizin in der Abteilung für funktionelle Neuroanatomie), wo er sich mit der Erforschung des Nervensystems befasste. Ab 1999 erforschte er als Privatdozent an der Universität Mackenzie in Sao Paulo, Brasilien, die Entwicklungsstörungen des kindlichen Gehirnes. 2001 bekam er einen Lehrstuhl als Professor und Leiter der Abteilung für Entwicklungsstörungen an derselben Universität.