Die Psycho-Somatische Körperanalyse - Wie der Körper das Gemüt beeinflusst

Die Psycho-Somatische Körperanalyse - Wie der Körper das Gemüt beeinflusst in Kassel am Sa. 17.10.26 - So. 18.10.26

Voraussetzungen
Arzt/Ärztin, Ergotherapeut/in, Heilpraktiker/in, Physiotherapeut/in, Sozialpädagogen
Fortbildungspunkte
16
Unterrichtseinheiten
16

Sie erkennen, warum eine Wechselwirkung keine Einbahnstraße ist.
Ziel dieses Kurses ist es, den blinden Fleck klassischer Psychotherapie aufzudecken:
den starken Einfluss von Körper, Organen, Wirbelsäule, Ernährung, Embryologie und non-verbaler Kommunikation auf psychische Symptome.

Sie lernen, somato-psychische Zusammenhänge klar zu verstehen, differenziert zuzuordnen und therapeutisch wirksam zu nutzen - insbesondere dort, wo Patient:innen medizinisch "austherapiert" sind und vorschnell als psychisch gelten.

Am Ende des Kurses sind Sie in der Lage, psychische Symptome um 35-60 % effektiver zu beeinflussen, indem Sie körperliche Ursachen erkennen, einordnen und in Ihre therapeutische Arbeit integrieren können. Der Körper wird zum entscheidenden Schlüssel für nachhaltige Veränderung.

Lernziel
- Verstehen der Bottom-up-Wirkung: Wie körperliche Zustände unser Denken, Fühlen und Verhalten formen
- Erkennen organischer, spinaler und konstitutioneller Ursachen von psychischen Symptomen
- Erweiterung der psychosomatischen Differentialdiagnostik jenseits klassischer Gesprächstherapie
- Zuordnung von Verhaltensmustern zu Embryologie, Keimblättern und pränatalen Prägungen
- Sicheres Erkennen körperlicher Trigger im Therapiealltag
- Deutlich höhere therapeutische Wirksamkeit bei emotionalen, psychosomatischen und diffusen Beschwerdebildern

Leitsatz:
Balance im Körper - Leichtigkeit im Leben. Körper gesund - Laune gut.

Hintergrund
Therapeut:innen investieren enorme Zeit, Geld und Energie in Fortbildungen. Und doch bleibt ein entscheidender Bereich häufig unterbelichtet: der Körper als Ursprung psychischer Prozesse.
- Wenn Wassermangel innerhalb weniger Tage Halluzinationen auslöst, wie klar ist dann unser Denken bei chronischem Nährstoffmangel?
- Wenn embryologische Entwicklungsphasen lebenslang Verhalten prägen, warum beginnen Diagnosen erst im Erwachsenenalter?
- Wenn Erziehung von Ziehen kommt, was wurde dann im Menschen "gezogen", geformt oder verzogen?

Die klassische Psychotherapie betrachtet Symptome überwiegend Top-down.
Dieser Kurs ergänzt die Symptome Bottom-up - dort, wo 35-60 % der psychischen Symptomatik entstehen:durch Konstitution, Organe, Ernährung, Unfälle, Haltung, Körperspannung, pränatale Prägung und Wirbelsäule.
Wer diesen Zusammenhang versteht, behandelt anders.Präziser. Nachhaltiger. Entlastender - für Patient:innen und Therapeut:innen.

Lehrplan
- Verstehen, warum Körper, Geist und Seele funktional untrennbar sind
- Erkennen somato-psychischer Muster jenseits klassischer Diagnosen
- Einfluss von Wirbelsäule, Organen und Reflexzonen auf emotionale Zustände
- Embryologie als Schlüssel für psychosomatische Differentialdiagnostik
- Pränatales Lernen: Warum wir "neun Monate älter sind, als wir denken"
- Trauma, Gehirnreaktionen und der "fehlende Anteil"
- Erziehung, Bindung und Körpergedächtnis
- Lesen von Mimik, Emotionen und Kommunikationsstilen
- Zusammenführung aller Inhalte zu einem klaren, therapeutisch nutzbaren Gesamtbild

Lehrmaterial
Alle Inhalte werden visuell unterstützt (PowerPoint) und dialogisch erarbeitet. Der Fokus liegt auf Verstehen, Einordnen und Übertragen in den therapeutischen Alltag. Keine Techniken - dafür fundiertes Wissen, das wirkt.

Dozent
Sven Bruns
Heilpraktiker, Chiropraktiker, Dozent, Referent für Psychosomatik und non-verbale Kommunikation. Seit über 23 Jahren tätig in den Bereichen Chiropraktik, Muskel-Faszien-Therapie, Heilpraktik, Training und Psychosomatik. 20 Jahre selbstständig, seit acht Jahren Referent.
Sein Ziel: Menschen dabei zu unterstützen, körperliche, seelische und geistige Prozesse zu verstehen, zu verbinden und in Einklang zu bringen - therapeutisch klar, praktisch relevant und menschlich wirksam.

Organisatorisches
Diese Fortbildung ist theorieorientiert und verzichtet bewusst auf Techniken. Sie richtet sich an Fachpersonen, die verstehen wollen, warum Therapie wirkt - oder warum nicht.
Wer diesen Kurs besucht, wird psychische Symptome nicht mehr isoliert betrachten können. Und genau das macht den Unterschied.


Dozentenbild
  • 1 Sa. 17.10.26 - So. 18.10.26 - Sa.: 09:30-17:00, So.: 09:00-16:30,
Gebühr 240,-- EUR
Dieser Kurs wird per Rechnung bezahlt
Kursort FobiZe Kassel
Datum Sa. 17.10.26 - So. 18.10.26
Kurszeiten anzeigen
  • 1 Sa. 17.10.26 - So. 18.10.26 - Sa.: 09:30-17:00, So.: 09:00-16:30,
Belegung
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Kursnummer KS16026

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