Bobath Aufbaukurs - "Umgang und Rehabilitation von Patienten mit chronischen, neurologischen Störungen und ihre sekundären Schädigungen"

Bobath Aufbaukurs - "Umgang und Rehabilitation von Patienten mit chronischen, neurologischen Störungen und ihre sekundären Schädigungen" in Leer Jugendherberge am Sa. 07.11.26 - Mi. 11.11.26

Voraussetzungen
Arzt/Ärztin, Ergotherapeut/in, Physiotherapeut/in
Fortbildungspunkte
46
Unterrichtseinheiten
46

Kursthema:
"Umgang und Rehabilitation von Patienten mit chronischen, neurologischen Störungen und ihre sekundären Schädigungen"

Referenten: Doris Kutscher-Meurer Aufbaukursinstruktorin IBITA anerkannt

Die Neuro-Rehabilitation legt immer mehr Wert auf schnelle Selbstständigkeit und Beweglichkeit im Alltag. Dies ist häufig nur mit Kompensationen möglich. Häufig entwickeln sich dadurch Bewegungsmuster die sehr etabliert sind und sekundäre Einschränkungen mit sich bringen. Im weiteren Verlauf stellt sich dann die Frage, wie wir hier noch weitere Verbesserungen erzielen können.
Dieser Aufbaukurs konzentriert sich auf die therapeutischen Strategien unter dem Aspekt der Haltungskontrolle / Haltungsanpassung und Reduzierungen der sekundären Impairments, um die Alltagsfunktion (Schwerpunkt Lokomotion) zu verbessern.
Die Problematik wird an den Kurspatienten (Patienten mit Hemiplegie und Patienten mit SHT) analysiert und angewandt.

Lernziele:
Am Ende des Kurse wird der Kursteilnehmer in der Lage sein:
- Die Posturale Orientierung und Posturale Stabilität als Voraussetzung für funktionelle Geschicklichkeit im Alltag zu verstehen
- Verstehen wie man das Bodyschema auch bei chronisch neurologischen Patienten positiv beeinflussen kann um das motorische Lernen zu forcieren
- Verständnis der Zusammenhänge und Folgen von Form und Funktion insbesondere bei chronischen Schlaganfallpatienten. (UMNS)
- Analyse und Entwicklung therapeutischer Interventionen bei chronischen Schlaganfallpatienten.
- Verstehen welche verschiedenen Systeme am motorischen Lernen beteiligt sind und wie wir sie stimulieren können.
- Verbesserte und spezifischere, klinische Fähigkeiten in der Behandlung, im Rahmen von praktischem Arbeiten unter Supervision der Instruktorin

Voraussetzung: erfolgreich abgeschlossener Bobath Grundkurs IBITA anerkannt!



Kursthema
"Spezifische Aktivierung des Verbindungselements des Rumpfes zur Verbesserung der Alltagsfunktionen und der selektiven Bewegung der Extremitäten."

Referenten: Doris Kutscher-Meurer Aufbaukursinstruktorin IBITA anerkannt

Es ist erwiesen, dass die spezifische Aktivierung des Rumpfes in Bezug auf die Aktivität von entscheidender Bedeutung ist. Dies gilt auch für den Grad der Selektivität der Bewegung.
Die Körperhaltung ist die Grundlage für jede Aktivität und Alltagsfunktion, egal ob es sich um Gehen, Greifen oder Manipulieren handelt.
Wir nutzen sie unbewusst, und je besser sie geplant und angepasst ist, desto selektiver und effizienter bewegen wir uns.
Das Aufrichten im Gravitationsfeld ist keine rein motorische Aktivität, sondern basiert auf der Wahrnehmung und Integration sensorischer Informationen zur Haltungsorientierung, aus der sich die Haltungsstabilität entwickelt.
Unsere neurologischen Patienten haben oft ein Problem mit der Aktivierung und Rekrutierung adäquater Haltungskomponenten in Bezug auf die erforderliche Alltagsaktivität.
Der Kurs befasst sich mit der Analyse der Aktivitäten und ihrer Haltungskomponenten und wie diese gezielt entwickelt und aktiviert werden können.
Das Kursthema wird analysiert und auf Kursteilnehmer angewendet (Patienten mit Hemiplegie und Patienten mit TBI, Parkinson).

Lernziele:
Am Ende des Kurses wird der Student in der Lage sein
- die notwendigen Haltungskomponenten für das Greifen, Erreichen und die Fortbewegung zu erkennen
- die Rolle des Rumpfes bei alltäglichen Aktivitäten (Gehen, Greifen usw.) zu verstehen
- die Rolle sensorischer Inputs in den Feed-Forward-Mechanismen der Haltungskontrolle auf neurophysiologischer Ebene zu verstehen
- Faktoren zu diskutieren, die die Aufgabenausführung, die motorischen Fähigkeiten und den Fortschritt funktional angemessenerAktivitäten beeinflussen
- ihre klinischen Denkfähigkeiten mithilfe des Bobath-Modells der klinischen Praxis (MBCP) zu verbessern
- ihre klinischen Fähigkeiten in der Behandlung im Rahmen der praktischen Arbeit unter Aufsicht des Ausbilders zu verbessern und zu spezialisieren

Voraussetzung: erfolgreicher Abschluss des Bobath-Grundkurses IBITA anerkannt!



Kursthema:
"Die Rehabilitation der Posturalen Kontrolle für die Reich- und Greifbewegung. Wann ist die Hand/der Arm bereit wieder in die Welt zu greifen?"

Referenten: Doris Kutscher-Meurer Aufbaukursinstruktorin IBITA anerkannt

Die Rehabilitation der oberen Extremität stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Die Hand hat mehrere Aufgaben im täglichen Leben. Neben der Reichbewegung, der Handfertigkeit, der Gestik wird sie im Rahmen der Posturalen Kontrolle zur Orientierung (Körper-Körper / Körper -Raum / Körper-Umwelt) und Balance genutzt.
Die Frage die sich ergibt ist: Wann kann ich mit der Hand/ dem Arm in die Welt greifen und welche posturalen Voraussetzungen müssen gegeben sein?
Der Einsatz der Hand für die Posturale Orientierung bis hin zum Zeitpunkt des Reichens-,Greifens und Manipulation wird unser Thema in diesem Aufbaukurs sein.
Die Integration von sensorischem Input für die Posturale Kontrolle und ihre Relevanz für die Erarbeitung der Aktivitäten der oberen Extremität, bis hin zur Manipulationsbewegung, wird unser Thema sein.
Die Frage für neurologisch arbeitende Therapeuten ist: 
"Wie kann ich in diesen Prozess sinnvoll unterstützen oder gar forcieren? Welchen Einfluss hat das sensorische System auf die neuro-plastischen Prozesse und wie kann man dies unter den Aspekten des motorischen Lernens besser in den Rehabilitationsprozess integrieren?"
 Das Kursthema wird an Kurspatienten (Patienten mit Hemiplegie und Patienten mit SHT) analysiert und angewandt.

Lernziele:
Am Ende des Kurse wird der Kursteilnehmer in der Lage sein:
- Die Rolle des sensorischen Inputs für die Entwicklung der feed-forward Mechanismen der Posturalen Kontrolle auf neuro-physiologischer Ebene zu verstehen
- Die Rolle der Posturalen Kontrolle für den funktionellen Einsatz der oberen Extremität verstehen
- Entscheiden zu können, wann die Hand als Referenzpunkt für die Posturale Orientierung einsetzbar ist und wann für die Reich-,Greif und Manipulationsaufgaben.
- Die notwendigen Komponenten für die Reich-, Greif- und Manipulationsbewegungen der oberen Extremität zu erarbeiten
- Die Reorganisation Strategien des ZNS nach einer Schädigung zu verstehen (sensorisches Remapping)
- Den Prozess des clinical reasonings bei Patienten mit neurologischen erworbenen Erkrankungen zu vertiefen und verbessern
- Verbesserte und spezifischere, klinische Fähigkeiten in der Behandlung, im Rahmen von praktischem Arbeiten unter Supervision der Instruktoren
  
Voraussetzung: erfolgreich abgeschlossener Bobath Grundkurs IBITA anerkannt!






Dozentenbild
  • 1 Sa. 07.11.26 - Mi. 11.11.26 - Sa.: 08:15-17:15, So.-Di.: 08:15-17:15, Mi.: 08:15-14:00
Gebühr 860,-- EUR
Dieser Kurs wird per Rechnung bezahlt
Kursort Leer Jugendherberge
Datum Sa. 07.11.26 - Mi. 11.11.26
Kurszeiten anzeigen
  • 1 Sa. 07.11.26 - Mi. 11.11.26 - Sa.: 08:15-17:15, So.-Di.: 08:15-17:15, Mi.: 08:15-14:00
Belegung
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Kursnummer LER26792

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